Was hindert Sie wirklich daran, mit Menschen zu kommunizieren?
Mit dem Verständnis dieser Informationen beginnt eine ruhigere, selbstbewusstere und bewusstere Kommunikation mit anderen Menschen.
Was hindert uns eigentlich daran, mit anderen Menschen zu kommunizieren? Wie man seine emotionalen Auslöser erkennt
Wir sind daran gewöhnt zu glauben, dass wir uns selbst gut kennen.
Wir wissen, was uns gefällt, was uns nervt, was wir wollen und was wir nicht wollen. Uns scheint, dass wir die Gründe für unser eigenes Handeln und unsere emotionalen Reaktionen verstehen.
Aber es gibt ein Problem:
Wir nehmen unsere eigenen emotionalen Auslöser nicht immer wahr.
Manchmal hält sich jemand für völlig gelassen, selbstbewusst und objektiv – bis er in eine bestimmte Situation gerät.
Manche werden nervös, wenn man mit ihnen diskutiert.
Anderen fällt es schwer, mit ihrem Vorgesetzten zu sprechen.
Manche verlieren ihr Selbstvertrauen in der Nähe einer Person, die ihnen gefällt.
Manche ärgern sich, wenn ein Untergebener ihre Anweisungen nicht befolgt.
Und wieder andere sagen ganz gelassen:
„Es ist mir eigentlich völlig egal, was andere über mich denken.“
Doch sobald man anfängt, ein bestimmtes Thema zu besprechen, zeigt sich die emotionale Reaktion bereits in der eigenen Sprache.
Wie lässt sich das erkennen?
Versuchen Sie einfach, etwas über sich selbst zu erzählen.
Machen Sie keinen Test und beantworten Sie keine speziell vorbereiteten Fragen.
Sprechen Sie einfach.
Über Ihre Arbeit.
Über Ihre Beziehungen.
Über Ihre Kollegen.
Über den Vorgesetzten.
Über die eigenen Erfolge und Misserfolge.
Über Menschen, die Sie nerven.
Über Menschen, die Sie mögen.
Über Situationen, in denen Sie sich sicher fühlen oder sich im Gegenteil unwohl fühlen.
Nehmen Sie Ihre Erzählung auf Video oder mit einem Diktiergerät auf und laden Sie sie auf Pravdalist.ai hoch.
Das System analysiert Ihre Stimme und zeigt Ihnen, an welchen Stellen des Gesprächs ausgeprägte emotionale Reaktionen auftreten.
Genau diese Momente könnten für die weitere Analyse am interessantesten sein.
Zum Beispiel die Kommunikation mit dem anderen Geschlecht
Sie halten sich vielleicht für einen absolut selbstbewussten Menschen.
Doch wenn Sie über eine Bekanntschaft, eine Beziehung oder eine bestimmte Person sprechen, könnte sich eine ausgeprägte negative Reaktion gerade bei diesem Thema zeigen.
Warum?
Möglicherweise hängt dies mit früheren Erfahrungen zusammen.
Möglicherweise haben Sie Angst vor einer Ablehnung.
Möglicherweise löst ein bestimmtes Verhalten einer anderen Person bei Ihnen Ärger oder Unsicherheit aus.
Oder vielleicht ist es Ihnen selbst bisher einfach nicht aufgefallen.
Wenn Sie ein solches Signal erhalten, müssen Sie nicht mehr raten, sondern können beginnen, der Ursache auf den Grund zu gehen.
Der Umgang mit Kollegen
Die gleiche Situation tritt auch bei der Arbeit auf.
Warum nervt Sie ein bestimmter Kollege ständig, obwohl es scheinbar keine objektiven Gründe dafür gibt?
Warum können Sie mit einer Person problemlos alle Themen besprechen, während Sie in der Gegenwart einer anderen Person sofort in die Defensive gehen?
Warum nimmst du Kritik von einer Person gelassen hin, reagierst aber empfindlich auf dieselbe Kritik von einer anderen?
Versuchen Sie, über Ihre Kollegen und Arbeitssituationen zu berichten.
Pravdalist kann Ihnen helfen, die Momente zu erkennen, die bei Ihnen die stärkste emotionale Reaktion auslösen.
Und dann beginnt das Wichtigste – die Selbstanalyse.
Umgang mit Untergebenen
Für Führungskräfte ist dies besonders nützlich.
Beispielsweise ist eine Führungskraft überzeugt, dass sie lediglich Ergebnisse einfordert.
Doch wenn er von Mitarbeitern spricht, die langsamer arbeiten als erwartet, ständig Fehler korrigieren oder seine Entscheidungen anzweifeln, lassen sich in seiner Stimme starke negative Reaktionen erkennen.
Das ist ein Anlass, sich zu fragen:
„Beurteile ich wirklich das Arbeitsergebnis, oder berührt mich das Verhalten dieser Person emotional?“
So kann man nach und nach das objektive Problem von der eigenen emotionalen Reaktion trennen.
Vom Erkennen der Reaktion zur Verhaltensänderung
Der größte Wert liegt hier nicht darin, herauszufinden:
„Auf welche Themen reagiere ich negativ?“
Der Wert liegt vielmehr in der folgenden Frage:
„Warum reagiere ich darauf?“
Stellen Sie sich vor, Sie hätten mehrere sich wiederholende Situationen festgestellt:
Kritik → Abneigung
Konflikt → Misstrauen oder Täuschung
Ablehnung → Angst
Widerspruch eines Untergebenen → Wut
Gespräch mit einer bestimmten Person → Anspannung, Ausweichen
Nun haben Sie Material, um an sich selbst zu arbeiten.
Sie können die Ursachen analysieren, gewohnte Verhaltensmuster ändern und nach und nach lernen, anders zu reagieren.
Dadurch verändert sich der Kommunikationsstil
Selbstsicherheit bedeutet nicht, keine Emotionen zu haben.
Auch ein selbstbewusster Mensch kann Ärger, Angst oder Zweifel empfinden.
Der Unterschied besteht darin, dass er versteht, was in ihm vorgeht, und daher sein Verhalten besser kontrollieren kann.
Wenn Sie Ihre Schwachstellen kennen, fällt es Ihnen leichter:
-
Kritik gelassen hinzunehmen;
-
Verhandlungen führen;
-
Konflikte lösen;
-
mit Untergebenen zu kommunizieren;
-
Beziehungen aufzubauen;
-
alte negative Erfahrungen nicht auf neue Menschen zu übertragen;
-
in schwierigen Gesprächen die Ruhe zu bewahren;
-
selbst dann selbstbewusst zu sprechen, wenn Ihnen das Thema emotional unangenehm ist.
Pravdalist als Spiegel der eigenen Sprache
Oftmals erkennt man die Probleme anderer Menschen besser als die eigenen.
Deshalb ist es manchmal hilfreich, sich selbst aus der Distanz zu betrachten.
Sie erzählen von sich selbst. Pravdalist zeigt Ihnen, an welchen Stellen in Ihrer Rede ausgeprägte emotionale Reaktionen auftreten. Und dann entscheiden Sie selbst, warum diese auftreten und was Sie damit tun möchten.
Das ist keine Diagnose und keine vorgefertigte Antwort auf die Frage „Warum“.
Es handelt sich um zusätzliche Informationen über sich selbst, die zuvor schwer zu erkennen waren.
Und vielleicht beginnt gerade mit dem Verständnis dieser Informationen eine ruhigere, selbstbewusstere und bewusstere Kommunikation mit anderen Menschen.